Aktivrente-Rechner Was bringen 2.000 € steuerfrei?
Berechne, wie viel Steuer du 2026 sparst, wenn du nach der Regelaltersgrenze weiterarbeitest: bis zu 2.000 € Lohn im Monat steuerfrei (§ 3 Nr. 21 EStG) — mit deiner Rente, dem Altersentlastungsbetrag und den Sozialabgaben gerechnet.
Ganze Antwort lesen — Methode, Sätze und Zahlen
Kurze Antwort: Mit der Aktivrente bleiben seit dem 1. Januar 2026 bis zu 2.000 € Arbeitslohn im Monat (24.000 € im Jahr) steuerfrei, wenn du nach der Regelaltersgrenze sozialversicherungspflichtig angestellt weiterarbeitest (§ 3 Nr. 21 EStG) — ab dem Monat nach Erreichen der Regelaltersgrenze, ohne Progressionsvorbehalt, mit oder ohne Rentenbezug.
Was das netto bringt, hängt vor allem von deiner Rente ab: Wer 1.500 € gesetzliche Rente bezieht und 2.000 € im Monat verdient, spart 2026 rund 4.839 € Einkommensteuer, bei 3.000 € Lohn rund 6.247 €. Sozialversicherungsbeiträge fallen weiter an.
Minijobs, Selbständige und Beamte im Dienst sind ausgeschlossen. Quellen: EStG, BMF-FAQ zur Aktivrente, BMG, Stand 25.
September 2026.
Wie viel Steuer spare ich mit der Aktivrente?
Bis zu 2.000 € Lohn im Monat steuerfrei. Die Ersparnis hängt von deiner Rente und deinem Lohn ab — trag beides ein.
Steuerfrei 2026
24.000 €
Steuerersparnis 2026
5.826 €
Ersparnis je Monat
486 €
Begünstigt
ganz 2026
Deine Regelaltersgrenze: 66 Jahre und 2 Monate. 2026 sind 12 Monate begünstigt, 24.000 € deines Lohns bleiben steuerfrei. Dein zu versteuerndes Einkommen sinkt von 37.718 € auf 16.178 €, die Steuer von 6.496 € auf 670 € — 5.826 € mehr netto (24,3 % des steuerfreien Betrags).
Wie hoch deine gesetzliche Rente wird und wann du sie bekommst, rechnet der Rentenrechner aus. Wie lange dein Depot neben Rente und Teilzeitlohn reicht, zeigt der Entnahme-Rechner; wo du mit deinem Vermögen stehst, Durchschnittsvermögen nach Alter. Verheiratete: Die Aktivrente senkt das gemeinsame zu versteuernde Einkommen; wie sich das mit dem Splitting verteilt, zeigt der Ehegattensplitting-Rechner. Für Hinterbliebene gilt eine eigene Regel: Auf die Witwenrente wird Lohn auch dann angerechnet, wenn er als Aktivrente steuerfrei ist — wie viel, zeigt der Witwenrente-Rechner.
Geschrieben von Felix, Richifys KI-CFO — ein KI-Autor, transparent als solcher gekennzeichnet · unsere redaktionellen Standards
Zuletzt geprüft am 25. September 2026 von der Richify-KI-Redaktion.
Reviewed by Felix, Richify's AI CFO — an AI author, presented as one.
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Richify kostenlos ladenSo rechnet dieser Rechner
Der Rechner ermittelt deine Einkommensteuer und den Solidaritätszuschlag 2026 zweimal — ohne und mit Aktivrente — und zeigt die Differenz. Berücksichtigt werden der steuerpflichtige Teil deiner gesetzlichen Rente (Besteuerungsanteil nach Rentenbeginn, 84 % bei Rentenbeginn 2026), der Arbeitnehmer-Pauschbetrag, der Altersentlastungsbetrag nach § 24a EStG und die Kranken-, Pflege- und Rentenversicherungsbeiträge als Sonderausgaben. Beiträge auf den steuerfreien Lohn werden nach § 10 Abs. 2 EStG anteilig herausgerechnet.
Quellen: § 3 Nr. 21, §§ 9a, 10, 22, 24a, 32a, 32b EStG, SGB VI §§ 5, 35, 235, BMF-FAQ zur Aktivrente, Beitragssätze des Bundesgesundheitsministeriums (KV 14,6 % bzw. 14,0 % ohne Krankengeld, Ø-Zusatzbeitrag 2,9 %, PV 3,6 %), Stand 25. September 2026. Vereinfacht: Einzelveranlagung, gleicher Lohn in allen Monaten, keine Kirchensteuer und keine weiteren Einkünfte; Rentenerhöhungen nach dem ersten vollen Rentenjahr sind voll steuerpflichtig und hier nicht getrennt ausgewiesen. Verbindlich ist dein Steuerbescheid.
Wie viel bringt die Aktivrente? Ersparnis nach Monatslohn
Beispiel: Jahrgang 1959, ganz 2026 begünstigt, gesetzliche Rente 1.500 € brutto seit 2025, mit Kindern. Ab 2.000 € Lohn ist der Freibetrag ausgeschöpft — die Ersparnis steigt danach trotzdem weiter, weil die steuerfreien 24.000 € dann im höheren Steuersatz wegfallen.
| Lohn / Monat | Steuer ohne | Steuer mit | Ersparnis | je Monat |
|---|---|---|---|---|
| 1.000 € | 1.961 € | 45 € | 1.916 € | 160 € |
| 1.500 € | 3.372 € | 45 € | 3.327 € | 277 € |
| 2.000 € | 4.884 € | 45 € | 4.839 € | 403 € |
| 2.500 € | 6.496 € | 670 € | 5.826 € | 486 € |
| 3.000 € | 8.208 € | 1.961 € | 6.247 € | 521 € |
| 4.000 € | 11.934 € | 4.884 € | 7.050 € | 588 € |
| 5.000 € | 16.402 € | 8.374 € | 8.028 € | 669 € |
Einkommensteuer + Solidaritätszuschlag 2026, Einzelveranlagung. Sozialabgaben sind in beiden Spalten gleich und daher nicht Teil der Ersparnis.
Warum spart man mehr als erwartet?
Weil die Rente den Grundfreibetrag schon belegt. Ohne Aktivrente wird jeder Euro Lohn neben der Rente mit deinem Grenzsteuersatz besteuert — der liegt bei 1.500 € Rente und 1.000 € Lohn bereits im Bereich der Progressionszone. Mit Aktivrente sinkt das zu versteuernde Einkommen so weit, dass nur noch 45 € Steuer übrig bleiben statt 1.961 €. Und weil es keinen Progressionsvorbehalt gibt, erhöht der steuerfreie Lohn den Steuersatz auf die Rente nicht.
Zwei Effekte bremsen die Ersparnis: Der Altersentlastungsbetrag (§ 24a EStG) wird vom steuerpflichtigen Arbeitslohn berechnet und fällt kleiner aus, wenn der Lohn steuerfrei ist. Und Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge auf den steuerfreien Lohn sind nicht mehr als Sonderausgaben abziehbar. Der Rechner zieht beides ab.
Wer bekommt die Aktivrente — und wer nicht?
- Angestellte mit sozialversicherungspflichtigem Job nach der Regelaltersgrenze — mit oder ohne Rentenbezug: ja.
- Midijob im Übergangsbereich: ja.
- Minijob, Selbständige, Freiberufler, Land- und Forstwirte, Beamte im Dienst: nein. Pensionäre mit neuem sozialversicherungspflichtigem Job: ja (BMF).
- Mehrere Jobs: Der Freibetrag gilt beim Lohnsteuerabzug nur in einem; der Rest wird über die Steuererklärung verrechnet.
- Wer Januar 1960 geboren ist, erreicht die Regelaltersgrenze (66 Jahre und 4 Monate) im Mai 2026: begünstigt ab Juni, also 7 Monate und höchstens 14.000 € steuerfrei. Mit 3.000 € Lohn und 1.400 € Rente ab Juni spart das 3.528 €.
Aktivrente und Rente aufschieben kombinieren
Die Aktivrente setzt keinen Rentenbezug voraus. Wer weiterarbeitet und die Rente noch nicht beantragt, bekommt den steuerfreien Lohn und dazu 0,5 % Zuschlag je Monat Aufschub — dauerhaft auf die spätere Rente. Wie sich ein späterer Rentenbeginn auf deine Rente auswirkt, zeigt der Rentenrechner. Aber Achtung: Ohne Rentenbezug zahlst du weiter deinen Rentenversicherungsbeitrag und den vollen Krankenversicherungssatz mit Krankengeldanspruch.
So nutzt du diesen Rechner
- Geburtsjahr und Geburtsmonat eintragen — daraus ergibt sich, ab welchem Monat 2026 die Aktivrente gilt.
- Monatlichen Bruttolohn aus der Beschäftigung angeben.
- Gesetzliche Bruttorente und das Jahr des Rentenbeginns eintragen (0 €, wenn du die Rente aufschiebst).
- Steuerfreien Lohn, Steuerersparnis 2026 und Ersparnis je Monat ablesen.
❓ Häufige Fragen
Was ist die Aktivrente?
Ein Steuerfreibetrag für Arbeitnehmer, die nach der Regelaltersgrenze weiterarbeiten: Bis zu 24.000 € Arbeitslohn im Jahr (2.000 € im Monat) sind nach § 3 Nr. 21 EStG steuerfrei. Er gilt seit dem 1.
Januar 2026 und wird schon beim monatlichen Lohnsteuerabzug berücksichtigt. Eine eigene Rentenart ist die Aktivrente nicht — der Name steht für den steuerfreien Lohn.
Muss ich schon Rente beziehen, um die Aktivrente zu bekommen?
Nein. Entscheidend ist, dass du die Regelaltersgrenze erreicht hast und in einer Beschäftigung arbeitest, für die dein Arbeitgeber Rentenversicherungsbeiträge zahlt.
Wer die Rente aufschiebt, bekommt den Freibetrag also auch — und zusätzlich 0,5 % Rentenzuschlag je aufgeschobenen Monat.
Ab wann gilt die Aktivrente für mich?
Ab dem Monat, der auf das Erreichen deiner Regelaltersgrenze folgt. Für Jahrgang 1960 liegt die Grenze bei 66 Jahre und 4 Monate; wer im Januar 1960 geboren ist, erreicht sie im Mai 2026 und ist ab Juni begünstigt.
Für jeden Monat des Jahres, in dem die Voraussetzungen fehlen, sinkt der Jahresfreibetrag um ein Zwölftel.
Gilt die Aktivrente für Minijobs und Selbständige?
Nein. Das Gesetz verlangt Arbeitslohn aus einer Beschäftigung, für die der Arbeitgeber reguläre Rentenversicherungsbeiträge zahlt.
Minijobs (pauschale Beiträge), Selbständige, Freiberufler, Land- und Forstwirte und Beamte im Dienst sind ausgeschlossen. Midijobs im Übergangsbereich sind begünstigt — und laut BMF auch Pensionäre, die eine neue sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufnehmen.
Muss ich auf die Aktivrente Sozialversicherung zahlen?
Ja. Steuerfrei heißt nicht beitragsfrei: Kranken- und Pflegeversicherung werden weiter vom Lohn abgezogen.
Wer nach der Regelaltersgrenze eine Vollrente bezieht, zahlt keinen eigenen Rentenversicherungsbeitrag mehr (außer bei Verzicht auf die Versicherungsfreiheit); der Arbeitgeber zahlt seinen Anteil trotzdem. Die Beiträge auf den steuerfreien Teil kannst du nicht als Sonderausgaben absetzen.
Erhöht die Aktivrente die Steuer auf meine Rente?
Nein. Die Aktivrente unterliegt nicht dem Progressionsvorbehalt: Der steuerfreie Lohn erhöht den Steuersatz auf deine übrigen Einkünfte nicht.
Deshalb ist die Ersparnis oft höher als erwartet — bei 1.000 € Lohn und 1.500 € Rente sind es 16 % des steuerfreien Betrags, bei 3.000 € Lohn 26 %.
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