Wann bist du finanziell frei?
Der FIRE-Rechner bestimmt deine FIRE-Zahl und simuliert Monat für Monat, wann du sie erreichst — mit deutscher Voreinstellung (3,5 % Entnahmerate statt der US-üblichen 4 %), gesetzlicher Rente und Abgeltungsteuer eingeordnet. Kostenlos, ohne Anmeldung.
Ganze Antwort lesen — Methode, Sätze und Zahlen
Kurze Antwort: Deine FIRE-Zahl bei 2.500 € Monatsausgaben und 3,5 % Entnahmerate: 857.143 € (30.000 € Jahresausgaben × 29). Mit 80.000 € im Depot und 1.200 € Sparrate im Monat bei 5,0 % Rendite bist du in rund 23 Jahren und 1 Monaten dort — mit 55.
Deine Sparquote beträgt 32 %. Keine Anlageberatung.
Deine FIRE-Zahl
857.143 €
Noch
23 Jahre
FIRE mit
55
Dir fehlen noch 777.143 €. Deine Sparquote liegt bei 32 % (Sparrate im Verhältnis zu Sparrate plus geplanten Ausgaben). 200 € mehr im Monat würden dich rund 2 Jahre früher ans Ziel bringen.
Zweiphasig gerechnet: mit gesetzlicher Rente
Beispielwert. Die Hochrechnung deiner Renteninformation unterstellt, dass du weiter einzahlst — wer früher aussteigt, bekommt weniger. Die „bislang erworbene“ Anwartschaft ist die Untergrenze.
FIRE zweiphasig mit
48½
Nötiges Depot beim Ausstieg
553.943 €
Das Depot trägt vom Ausstieg bis zur Regelaltersgrenze mit 67 (Jahrgang 1994) die vollen 2.500 € im Monat, danach nur noch die Lücke von 1.300 €. Die Rente allein bringt dich rund 4,1 Jahre früher ans Ziel als dieselbe Rechnung ohne Rente.
Weiter im Cluster: der Coast-FIRE-Rechner (ab wann reicht Zinseszins allein?), der Barista-FIRE-Rechner (Teilzeit statt Vollausstieg) und der Entnahme-Rechner für die Phase danach. Kommt der Ausstieg mit einer Abfindung, zeigt der Abfindungsrechner, was nach der Fünftelregelung davon ins Depot geht. Als Beamter brauchst du nur die Jahre bis zur Pension zu überbrücken — wie hoch sie wird und was ein früherer Antrag an Abschlag kostet, zeigt der Pensionsrechner für Beamte. Alles zusammen auf der Übersicht für Deutschland.
Geschrieben von Felix, Richifys KI-CFO — ein KI-Autor, transparent als solcher gekennzeichnet · unsere redaktionellen Standards
Zuletzt geprüft am 13. Oktober 2026 von der Richify-KI-Redaktion.
Geprüft von Felix, Richifys KI-CFO — ein KI-Autor, transparent als solcher gekennzeichnet.
Das ist die Lehrbuch-Antwort. Willst du sie mit deinen echten Konten berechnet sehen?
Mit Richify verbinden →Deine FIRE-Zahl — nicht geschätzt, sondern laufend gemessen
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Richify 7 Tage kostenlos testenSo rechnet dieser Rechner
Zwei Schritte. Erstens die FIRE-Zahl: jährliche Ausgaben geteilt durch deine Entnahmerate — bei 3,5 % also das 29-Fache deiner Jahresausgaben, bei 4 % das 25-Fache. Zweitens die Ansparphase: Der Rechner simuliert Monat für Monat, wie dein Depot mit deiner Sparrate und der erwarteten Rendite wächst, und zählt, wann es die FIRE-Zahl erreicht.
Voreingestellt ist die reale Rechnung: 5 % Rendite und heutige Ausgaben. Das Ergebnis ist damit in heutiger Kaufkraft lesbar. Wer lieber nominal rechnet (7 %), muss konsequenterweise auch die künftigen, inflationierten Ausgaben ansetzen — sonst fällt die FIRE-Zahl zu klein aus. Und eine konstante Durchschnittsrendite glättet echte Börsenjahre: die Zahl ist ein Zielkorridor, kein Termin.
Sparquote und Jahre bis FIRE
Ab null Vermögen, gerechnet mit 5 % realer Rendite und 3,5 % Entnahmerate. Die Sparquote ist der Anteil deines Nettoeinkommens, der investiert wird — und sie wirkt doppelt: mehr Einzahlung UND eine kleinere FIRE-Zahl.
| Sparquote | Jahre bis FIRE | Start mit 30 → FIRE mit |
|---|---|---|
| 10 % | ≈ 54 Jahre | 84 |
| 20 % | ≈ 39 Jahre | 69 |
| 30 % | ≈ 30 Jahre | 60 |
| 40 % | ≈ 23 Jahre | 53 |
| 50 % | ≈ 18 Jahre | 48 |
| 60 % | ≈ 14 Jahre | 44 |
| 70 % | ≈ 10 Jahre | 40 |
Der Sprung von 20 % auf 40 % Sparquote spart rund 16 Jahre — mehr, als jede realistische Renditeverbesserung je bringen könnte. Deshalb dreht sich die FIRE-Diskussion so viel um Ausgaben und so wenig um Fondsauswahl.
FIRE mit gesetzlicher Rente: der Zwei-Phasen-Plan
32 Jahre, 80.000 € Depot, 1.200 € Sparrate, 2.500 € Ausgaben im Monat, 5 % reale Rendite, 3,5 % Entnahmerate, Regelaltersgrenze 67.
| Rechnung | Depot nötig | FIRE mit |
|---|---|---|
| Klassisch (eine Phase, ohne Rente) | 857.143 € | 55,1 |
| Zwei Phasen, ohne Rente | 744.201 € | 52,9 |
| Zwei Phasen, 800 € Rente netto | 609.292 € | 50,1 |
| Zwei Phasen, 1.200 € Rente netto | 553.943 € | 48,8 |
| Zwei Phasen, 1.600 € Rente netto | 505.181 € | 47,6 |
Zwei Effekte, sauber getrennt. Schon ohne Rente kommt die Zwei-Phasen-Rechnung früher an, weil sie die Brückenjahre mit der erwarteten Rendite rechnet statt mit der vorsichtigen Entnahmerate — das ist eine Annahme, kein Geschenk. Der Effekt der Rente selbst ist die Differenz dazu: Bei 1.200 € netto sind das rund 4 Jahre. Und Vorsicht mit der Rentenhöhe: Die Hochrechnung der Renteninformation unterstellt Beiträge wie im Durchschnitt der letzten fünf Jahre bis zur Regelaltersgrenze. Wer mit 50 aussteigt, zahlt nicht mehr ein und bekommt entsprechend weniger.
FIRE in Deutschland: gesetzliche Rente, Abgeltungsteuer, Krankenversicherung
Die gesetzliche Rente rechnet für dich. Anders als im US-Modell muss dein Depot die Ausgaben nicht ewig allein tragen: Ab 67 kommt die gesetzliche Rente dazu, und dein Kapital muss nur noch die Lücke schließen. Wer 2.500 € braucht und 1.400 € Rente erwartet, benötigt für die Zeit ab 67 nur eine FIRE-Zahl auf 1.100 € — also gut die Hälfte. Teuer ist nur die Brückenphase zwischen Ausstieg und Rentenbeginn.
Die Abgeltungsteuer kostet, aber weniger als befürchtet. Steuerpflichtig ist nur der Gewinnanteil der verkauften Anteile, nicht die ganze Entnahme — 26,375 % (mit Soli, ohne Kirchensteuer), bei thesaurierenden Aktien-ETFs gemildert durch die 30-%-Teilfreistellung, und die ersten 1.000 € Kapitalerträge pro Person und Jahr sind über den Sparer-Pauschbetrag frei.
Der oft übersehene Posten: die Krankenversicherung. Wer aus dem Angestelltenverhältnis aussteigt, verliert den Arbeitgeberanteil und zahlt den Beitrag selbst — ein realer, monatlich wiederkehrender Betrag, der in jeden deutschen FIRE-Plan als Ausgabe gehört. Trag ihn oben einfach in die geplanten Monatsausgaben ein; über die Entnahmerate erhöht er deine FIRE-Zahl dann um sein 29-Faches, was zeigt, wie teuer laufende Fixkosten in dieser Rechnung wirklich sind.
So nutzt du diesen Rechner
- Gib dein Alter und dein aktuelles Depot ein — alles, was langfristig investiert ist (ETF-Depot, Aktien), nicht das Girokonto.
- Trag deine monatliche Sparrate ein: was tatsächlich jeden Monat investiert wird.
- Gib deine geplanten monatlichen Ausgaben in der Unabhängigkeit an — in heutiger Kaufkraft, passend zur voreingestellten realen Rendite.
- Stell die Entnahmerate ein. 3,5 % ist die deutsche Voreinstellung; 4 % ist die US-Faustregel, 3 % die konservative Variante für sehr lange Horizonte.
- Lies ab: deine FIRE-Zahl, in wie vielen Jahren du dort bist, in welchem Alter — und was eine höhere Sparrate daran ändert.
❓ Häufige Fragen
Was ist FIRE und wie berechnet man die FIRE-Zahl?
FIRE steht für „Financial Independence, Retire Early" — finanzielle Unabhängigkeit, also der Punkt, ab dem dein Vermögen deine Lebenshaltungskosten dauerhaft trägt und Erwerbsarbeit optional wird. Die FIRE-Zahl ist deine jährliche Ausgabensumme geteilt durch die Entnahmerate, mit der du planst.
Bei 2.500 € Ausgaben im Monat sind das 30.000 € im Jahr; geteilt durch 3,5 % ergibt das rund 857.000 €. Rechnest du mit der US-üblichen 4-%-Regel, wären es 750.000 € (das 25-Fache).
Der Rechner oben nimmt bewusst 3,5 % als Voreinstellung — warum, steht in der nächsten Frage.
Warum rechnet dieser Rechner mit 3,5 % statt mit der 4-%-Regel?
Weil die 4-%-Regel eine amerikanische Faustregel für einen 30-jährigen Ruhestand vor Steuern ist, und beide Annahmen für deutsche Frühaussteiger nicht passen. Erstens der Horizont: Wer mit 45 aufhört, plant nicht 30, sondern 45 bis 50 Jahre — und je länger der Zeitraum, desto niedriger die Rate, die ihn sicher übersteht.
Zweitens die Steuer: Auf den Gewinnanteil deiner Verkäufe fallen 26,375 % Abgeltungsteuer plus Soli an (oberhalb des Sparer-Pauschbetrags von 1.000 €), was die Trinity-Studie nicht kennt. Deshalb rechnet die deutschsprachige FIRE-Community meist mit 3,25 bis 3,5 %.
Du kannst die Rate oben trotzdem frei einstellen — bei 4 % siehst du sofort, wie viel früher es rechnerisch geht und wie viel Sicherheitspuffer du dafür aufgibst.
Wie stark verkürzt eine höhere Sparquote den Weg?
Viel stärker als eine höhere Rendite, und das ist die wichtigste Erkenntnis der ganzen Rechnung. Die Sparquote wirkt doppelt: Sie erhöht, was du einzahlst, und senkt gleichzeitig die FIRE-Zahl, weil du von weniger lebst.
Ab null Vermögen, bei 5 % realer Rendite und 3,5 % Entnahmerate, dauert es mit 20 % Sparquote rund 39 Jahre, mit 40 % rund 23 Jahre und mit 60 % nur noch etwa 14 Jahre. Von 20 auf 40 % zu kommen verkürzt den Weg um rund 40 % — dieselbe Verdopplung bei der Rendite schafft das nicht annähernd.
Zählt die gesetzliche Rente bei der FIRE-Zahl mit?
Ja — und sie ist der größte deutsche Vorteil gegenüber den US-Vorlagen. Dein Depot muss nur die Zeit BIS zur Regelaltersgrenze (67 für alle ab Jahrgang 1964) voll tragen; danach muss es nur noch die Lücke zwischen Ausgaben und Rente schließen.
Der Abschnitt „Zweiphasig gerechnet“ oben rechnet das für dich. Mit den Voreinstellungen (32 Jahre, 80.000 € Depot, 1.200 € Sparrate, 2.500 € Ausgaben) liegt die klassische FIRE-Zahl bei 857.143 € und wird mit 55 erreicht; zweiphasig mit 1.200 € Nettorente reichen 553.943 €, erreicht mit 48.
Wichtig: Trag die Rente ein, die du nach dem Ausstieg noch bekommst — die Hochrechnung der Renteninformation unterstellt, dass du weiter einzahlst.
Rechne ich mit nominaler oder realer Rendite?
Entscheide dich für eine Variante und bleib dabei — Mischen ist der häufigste Fehler. Variante A, real: Du rechnest mit rund 5 % (MSCI World langfristig etwa 7 % nominal minus circa 2 % Inflation) und setzt deine HEUTIGEN Ausgaben ein; das Ergebnis ist dann in heutiger Kaufkraft, und die FIRE-Zahl ist direkt verständlich.
Variante B, nominal: Du rechnest mit 7 %, musst dann aber auch die künftigen, inflationierten Ausgaben ansetzen — sonst kommt eine zu kleine Zahl heraus. Der Rechner ist auf 5 % voreingestellt, also auf die reale Variante mit heutigen Ausgaben.
Was unterscheidet FIRE von Coast FIRE und Barista FIRE?
Es sind drei Punkte auf demselben Weg. FIRE (diese Seite) ist der Vollausstieg: Das Depot trägt alle Ausgaben.
Coast FIRE liegt früher — dein Depot ist groß genug, dass es allein durch Zinseszins bis zur Rente auf die FIRE-Zahl wächst, du musst nur noch die laufenden Kosten verdienen, aber nichts mehr zusätzlich sparen. Barista FIRE liegt dazwischen: Du arbeitest Teilzeit, das Depot trägt den Rest.
Für die meisten ist Coast FIRE der Punkt, der zuerst erreicht und psychologisch am meisten verändert — und er kommt oft Jahrzehnte vor der vollen FIRE-Zahl.
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🎁Schenkungsteuer-Rechner
Freibeträge und Aufteilung über 10 Jahre.
📉Entnahme-Rechner
Wie lange trägt dein Depot in der Entsparphase?
☕Barista-FIRE-Rechner
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Weiterführende Quellen
Deine FIRE-Zahl — nicht geschätzt, sondern laufend gemessen
Richify verbindet Depot, Konten und Ausgaben und zeigt dir, wie sich deine Sparquote und dein Abstand zur FIRE-Zahl tatsächlich entwickeln. Mit KI-Agenten auf Deutsch — 7 Tage kostenlos testen.
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